Das Dorf Törbel mit seinen Häusern

Inzwischen habe ich die Fotos von 2017 auf meiner Homepage hochgeladen. Speziell habe ich dieses Jahr das Dorf

Törbel mit seinen Häusern und auch die Weiler mit ihren Häusern aufgeführt. Es lohnt sich diese Webseiten zu besuchen.

Toni Lorenz

Fototour durch den Weiler Riedfluh

An einem schönen Sommerabend im Juli, habe ich eine kleine Fototour durch den Weiler Riedfluh gemacht. Sehen Sie selbst was mir an diesem Abend alles vor die Kamera kam!

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Mönchsgeier

Merkmale

Der Mönchsgeier erreicht ein Körpergewicht von 7 bis 12 kg sowie eine Flügelspannweite von 250 bis 295 cm und ist damit eine der größten Geierarten. Er hat ein einfarbig dunkelbraunes Gefieder, welches aus der Ferne schwarz wirkt. Sein kurzer, nackter, bläulich-rosafarbener Hals ist von einer dunklen Federkrause umgeben. Die Flügel sind breit, der Schwanz ist oft leicht keilförmig.

Vorkommen

Der Mönchsgeier ist in Südeuropa und Zentralasien verbreitet. Heute findet man ihn von Spanien über die Balearen, den Balkan, Vorderasien und Nordindien bis nach Südsibirien, Nordchina und in die Mongolei. Überwinterungsquartiere liegen auch weiter südlich, etwa im Sudan, dem mittleren Osten, in Nordwestindien, Pakistan und Korea. In Südeuropa wandern die erwachsenen Tiere im Winter nicht ab, in Asien ziehen vor allem die der nördlichen Populationen in der kalten Jahreszeit in südlichere Gefilde. Früher war die Art auch in Marokko, Portugal, Italien, Ex-Jugoslawien, Albanien, Rumänien, Moldawien und Israel verbreitet, wo sie heute nicht mehr vorkommt.

Der Mönchsgeier gilt laut IUCN als "gering gefährdet". Vor allem in Europa ist er in vielen Teilen seines ursprünglichen Verbreitungsgebietes selten geworden oder bereits gänzlich verschwunden. In Spanien konnten sich die Bestände allerdings in jüngerer Zeit von 200 Brutpaaren im Jahr 1970 auf fast 1000 im Jahr 1992 erholen. Auf Mallorca gibt es eine Naturschutzorganisation zur Erhaltung des Mönchgeiers. Sie betreibt Zählungen und fängt junge Mönchsgeier ein, um sie in Südfrankreich oder auch Mazedonien auszusiedeln. Seit 1966 vergrößerte sich die Zahl der Mönchsgeier auf der Insel von etwa 20 auf 57 Tiere im Jahr 1991. Daneben finden sich in Europa geringe Restbestände des Mönchsgeiers in Griechenland (ca. 16 Paare), Bulgarien (1 Paar), auf der Krim-Halbinsel (3–6 Paare) und im europäischen Teil Russlands (ca. 50 Paare). Über die Bestände in Asien ist wenig bekannt. Im asiatischen Teil der ehemaligen Sowjetunion leben insgesamt wahrscheinlich über 1000 Paare. Die IUCN schätzt den Gesamtbestand auf 7.200 bis 10.000 Paare.

Der Lebensraum des Mönchsgeiers sind vor allem bewaldete Hügel und Berge, auf Nahrungssuche überfliegt er aber auch häufig offenes Gelände.

Ernährung

Der Mönchsgeier ernährt sich in erster Linie vom Aas großer und mittlerer Säugetiere. Gelegentlich, speziell im Sommer, wenn es weniger Aas gibt, schlägt er auch selbst kleinere Beutetiere wie Eidechsen und Schildkröten, aber auch Hasen und ähnlich große Säuger wie etwa junge Huftiere. Am Kadaver ist der große Geier meist die dominante Geierart. Dank seines äußerst kräftigen Schnabels kann er sehr zähe Nahrungsteile wie Muskeln, Sehnen und Haut fressen, zudem kröpft er auch kleine Knochen.


Wie sie sehen ist der Mönchsgeier in Südeuropa eine Seltenheit geworden. Wie ich in Erfahrung gebracht habe, konnte dieser Geier erst fünf Mal im Wallis beobachtet werden. Aus diesem Grund war es für mich eine Sensation, dass ich diesen Geier im Weiler Riedfluh auf dem Gebiet der Gemeinde Törbel (Kanton Wallis) fotografieren konnte.  Ich konnte ein Pärchen während dem 3. und 6. Juni 2016  beobachten und fotografieren. Ich hoffe, dass auch viele Fotofreunde beim Betrachten dieser Bilder ihre Freude daran haben. Auf Eure Feedbacks bin ich gespannt.

 

Toni Lorenz

 

 

 

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Alle Fotos vom Jahr 2015 sind hochgeladen!

Hallo liebe Fotofreunde!

 

Alle Fotos vom Jahr 2015 sind hochgeladen und können nun betrachtet werden. Ich freue mich auf euer Feedback und Kommentare. Viel Freude und Spass beim Betrachten der Bilder wünscht euch

 

Toni Lorenz

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Bergtour ins Törbjertelli vom 14.09.2014

Das war der Warnruf der Gams und sie machte sich mit ihrem Kitz bereit für die Flucht.

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Heute habe ich eine Bergtour ins Törbjertelli gemacht, mit der Absicht ein paar schöne Bilder zu schiessen, vor allem von Wildtieren.

 

Mit dem Postauto bin ich von Törbel auf die Moosalp zum Ausgangspunkt gefahren. Von dort aus bin ich Richtung Törbjertelli - Obri Ar - Walkerhalden -Bergstation Skilift - Gritteltschuggen - Schöne Bielu - Schwarze Platten  und zurück auf die Moosalp gelaufen.

 

Ca. 200 Meter unterhalb unseres Hausberges (Mällich), hörte ich ein Warnruf von einer Gams. Ich staunte nicht schlecht, denn sie stand mit ihrem Kitz auf einem Felsvorsprung und warnte ihre Artgenossen von einem fremden Eindringling in ihr Revier. Ich dachte mir sofort, dass sie mit ihrem Kitz nicht alleine hier oben auf ca. 2500 m ü.M. sein kann. 

 

Natürlich habe ich meine Kamera sofort griffbereit gehabt um ein paar schöne Bilder zu schiessen. Nachdem ich mich recht umschaute, siehe da, waren ca. 30 - 40 Gämsen und alle Muttertiere mit ihren Jungen unterwegs. Sie alle staunten ob meiner Anwesenheit und machten nicht den Eindruck, dass ich für sie eine Gefahr sein könnte. Ich suchte mir einen schönen Platz aus und fing an zu fotografieren was das Zeug hielt. Nach ca. 30  Min. hatte ich ungefähr 200 - 300 Fotos geschossen. Es war eine eindrückliche Angelegenheit zu sehen, wie sich die Tiere verhalten haben und miteinander kommunizierten, ob sie flüchten oder abwarten sollten, denn sie wussten ja nicht was ich im Schilde führe. Nach ca. 30 Min. haben sie sich doch entschieden, sich aus dem Staub zu machen mit der Vermutung, ich könnte ja tatsächlich ein Jäger gewesen sein, oder eben nur ein guter Naturfreund! Sicher ist sicher dachten sie und flüchteten in die östliche Richtung Törbjertelli.

 

Was aus dieser schönen Bergtour herausgekommen ist,  können Sie unter Naturfotografie: Wildtiere (Bergtour Törbjertelli 2014) selber sehen und staunen, was für eine schöne Natur wir haben mit all ihren Wildtieren.

 

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